Seniorentag ganz im Zeichen „150 Jahre Eisenbahn im Würzbachtal“


Bürgermeisterin Faber-Wegener, Frau Herrmann mit Tochter, Ortsvorsteherin Linz, Stellv. Ortsvorsteher Pauly

Seniorentag ganz im Zeichen „150 Jahre Eisenbahn im Würzbachtal“

Ganz im Zeichen „150 Jahre Eisenbahn im Würzbachtal (1866 bis 2016)“ stand der diesjährige Seniorentag von Niederwürzbach und Seelbach. Und so fand Herr Pfarrer Klein auch die passenden Worte im ökumenischen Gottesdienst zu Beginn der Veranstaltung. Die Bedeutung der Mobilität für Menschen in ihrem privaten und beruflichen Leben, aber auch die vielfältigen Begegnungen, die sich rund ums Reisen mit der Bahn abspielen. Zugverspätungen, ausfallende Züge oder einfach nur das gemeinsame Warten und Zugfahren bringt Menschen näher, führt zu Kontakten, die sonst nicht entstehen würden. Die Bahn spiele aber auch bei der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes und somit der Existenzsicherung von Arbeitnehmern und deren Familie eine große Rolle. Herr Pfarrer Beck würdigte die anwesenden ältesten Mitbürgerinnen und Mitbürger als einen großen Schatz in der Dorfgemeinschaft. Erfahrungen, die es gilt gut zu behüten und an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Er forderte die Senioren auf diesen Schatz nicht für sich zu behalten, sondern ihn anzubieten. Insbesondere in einer Zeit, wo viele keine Zeit mehr haben. „Die Seniorinnen und Senioren sind wertvoll, sie haben einen Platz bei uns“.
Im Anschluss an den Gottesdienst baten die Landfrauen zu den von ihnen herbstlich gedeckten Tischen und verwöhnten mit lecker Kuchen und Kaffee die Senioren und Gäste. Die Zeit bis zur offiziellen Begrüßung durch Ortsvorsteherin Petra Linz wurde von den rd. 195 anwesenden Damen und Herren und Gästen mit intensiven Gesprächen genutzt. Begrüßen konnte die Ortsvorsteherin die der Einladung gefolgten Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Niederwürzbach und Seelbach, die das 75. Lebensjahr vollendet hatten, die Herren Pfarrer Beck und Klein, Herrn Stellv. Ortsvorsteher Pauly, das Kreistagsmitglied Mauß, die Ortsratsmitglieder Klenner, Krancher, Schwarz und Wons, Herrn Seniorenbeauftragten Schöndorf, das Seniorenbeiratsmitglied Ripperger, Herrn Joachim Mayer vom Senioren-Aktiv-Treff, die Vorsitzende des Seniorenvereins Seelbach Frau Buchheit, Herrn Stellv. Vorsitzenden des Seniorenvereins Niederwürzbach Jürgen Krancher, Herrn Schnepp mit dem Würzbacher Akkordeonensemble, die Damen des Landfrauenvereins und Herrn Florian Bender.
Sie bedankte sich bei allen Akteuren für ihren Beitrag zum Gelingen eines schönen Herbstnachmittags für die Senioren. Auch bei Gartenbau Zeller für die wieder umwerfend schöne herbstlich dekorierte Bühne und bei der Freiwilligen Feuerwehr, die an diesem Tag die Zuständigkeit für den Auf- und Abbau der Bühne, Tische und Stühle übernommen hatte.
Die Anwesenheit der Vielzahl der Gäste und der Einsatz bei den Vorbereitungen sowie der Durchführung zeige die große Wertschätzung gegenüber den älteren Mitbürgern. Die Ortsvorsteherin schloss sich den Worten von Herrn Pfarrer Beck an, in dem sie die Senioren bat, ihr Wissen weiterzugeben. Davon könnten die nachfolgenden Generationen profitieren.
Passend zur Ausstellung „150 Jahre Eisenbahn im Würzbachtal“ hatte sich das Würzbacher Akkordeonensemble mit passenden Liedern vorbereitet und einen besonderen Spaß hatten alle, als Petra Linz mit Schaffnermütze und Trillerpfeife passend zur „Lieben Kleinen Schaffnerin“ alle bat: „Einsteigen bitte, einsteigen bitte …“. In seiner Arbeitskleidung als Mitarbeiter der Deutschen Bahn, berichtete Herr Florian Bender, passionierter Eisenbahnenthusiast, vom Beginn des Eisenbahnbaus im Würzbachtal vor 150 Jahren bis heute. Insbesondere welche Hürden zu überwinden waren bis der erste Zug durchs Würzbachtal fahren konnte. Er stand bis spät abends für Fragen zur Ausstellung zur Verfügung. Konnte aber auch viel ihm noch nicht Bekanntes zur Bahn – insbesondere in den Kriegszeiten – von den Seniorinnen und Senioren hören.
Frau Bürgermeisterin Faber-Wegener und ihr Mann, die wegen eines vorherigen Termins etwas später beim Seniorentag eintraf, sprach in ihrem Grußwort den Wegfall der wöchentlichen Sprechstunde der Verwaltung in Niederwürzbach zum Jahresende an. Der hohe Kostendruck, unter dem die Stadt stehe, sei der Grund dafür. Dafür werde man aber weiterhin Menschen, die begründet ihre Erledigungen nicht in Blieskastel vornehmen können, privat aufsuchen. Außerdem stände einmal im Monat für 1 Stunde der Senioren- und Behindertenbeauftragte der Stadt während des Seniorennachmittags beim DRK zur Ansprache von Anliegen zur Verfügung.
Die Ortsvorsteherin, begleitet von der Bürgermeisterin und dem Stellv. Ortsvorsteher Pauly überbrachten persönliche Glückwünsche und ein Präsent an die mit 97 Jahren älteste anwesende Mitbürgerin, Frau Lina Herrmann sowie den mit 89 Jahren ältesten anwesenden Mitbürger, Herrn Robert Engelmann sowie an die ältesten Ehepaare Edwin und Lydia Graf und Friedrich und Doris Schwarz.
Bei guten Gesprächen und unterhaltsamer Musik endete der Seniorentag mit einem zünftigen Imbiss bei einem guten Glas Wein, serviert von den Damen des Landfrauenvereins.


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