11.000 Euro für die Instandsetzung der „Leyenschen Gärten“


von links: Petra Linz, Dr. Roland Krämer, Dr. Helmut Wolff, Doris Gaa
Foto: Wolfgang Henn

Im Rahmen der lokalen Entwicklungsstrategie sollen „Die Leyenschen Gärten am Würzbacher Weiher“ als neue Attraktion nach Niederwürzbach locken. Für das Vorhaben hat Umweltstaatssekretär Roland Krämer an den Ersten Beigeordneten der Stadt Blieskastel, Georg Josef Wilhelm, die Geschäftsführerin der Lokale Aktionsgruppe (LAG) Biosphärenreservat Bliesgau e.V, Doris Gaa, und die Ortsvorsteherin von Niederwürzbach, Petra Linz, einen Zuwendungsbescheid über 11.000 Euro überreicht.

„Die Leyenschen Gärten am Würzbacher Weiher“ sind ein Projekt der Lokalen Aktionsgruppe Biosphärenreservat Bliesgau mit dem Ziel, die Garten- und Parkanlagen in der Region aufzuwerten und für die touristische Vermarktung der Biosphärenregion zu nutzen.

„Die historischen Gebäude, die Gartenanlagen und historischen Orte im Saarpfalz-Kreis haben eine wertvolle identitätsstiftende und kulturelle Bedeutung für die Region. Ich bin froh, dass die Leyenschen Gärten als Erinnerung an vergangene Ereignisse erhalten bleiben und instandgesetzt werden“, betont Staatssekretär Krämer bei der Übergabe des Bescheides.

„Die Leyenschen Gärten“ sind Teil der sogenannten „Gärten mit Geschichte“ des Saarpfalz-Kreises. Die Anlage ist zwischen 1781 und 1791 auf Initiative der Reichsgräfin Marianne entstanden. Durch die französische Revolution wurden Teile der Anlage zerstört, teilweise wurde die Gartenanlage überbaut, sodass sie heute kaum in Gänze zu erkennen ist. Das Entwicklungskonzept soll Ansätze und Ideen für ein Informations- und Leitsystem entwickeln, um die noch vorhandenen historischen Monumente in der Anlage in Wert zu setzen. Der historische Kontext soll sichtbar und erlebbar gemacht werden. Die Leyenschen Gärten sollen so das Naherholungsgebiet Würzbacher Weiher aufwerten. Die Zuwendung stammt aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes im Rahmen von LEADER.

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